Erster Gedanke

Was ich versprochen habe, muss ich tun und meinen.
Auch was ich tue, muss ich meinen, denn es ist ein Versprechen.
Wenn Du akzeptierst, dass Du gewisse Dinge nie ganz wegwischen kannst, sondern immer im Tun bist,
Dich immer wieder dem gleichen stellst und nochmals und nochmals….
Wenn Du tust ohne Anerkennung, ohne den Gedanken: «wenn ich das tue habe ich es für immer gelöst»,
wenn Du tust, um zu sehen, wenn Du tust im Vertrauen , auch wenn es manchmal nicht gelingt.
Aufstehen und weiter ohne Ausreden und jammern, ohne zu trotzen wie ein kleines Kind.
Wenn Du tust, um des Tuns Willen, wird sich Dir eine Weite eröffnen und Du erkennst und fühlst, was Tun bedeutet.
Frei von Ausreden, frei von Lügen, frei vom Karussell, frei vom Gedanken «was denken die anderen».
Die anderen…..schmerzlich erkennend, dass viel gar nicht frei sein wollen, viele gar nicht wollen, da es ihnen noch zu gut geht.
Es schmerzt, weil andere durch Krankheit, Mord, sexuellen Missbrauch gar nicht mehr können.
Es schmerzt, dies zu sehen. Es macht wütend.
Genau dann heisst es tun. Für die, die nicht mehr können. Genau um für sie da zu sein, bis das Ende naht.
Denn den anderen geht es gut.
Es ist eine Entscheidung, im stetigen Tun zu sein.